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Exkursion «Zu den Stätten der Revolution 1918/19»


Wie Sie wissen, haben wir bereits im Januar unsere Vortragsreihe fortgesetzt mit dem Vortrag von Dr. Lydia Großpietsch zum Thema «Pfarrer Stelzle und das Schweigen der Glocken in Traunstein». Dabei ging es um Schikanen der Nationalsozialisten im Jahr 1934, dem der damalige Kardinal Faulhaber und der Traunsteiner Pfarrer mit diesem «Interdikt» begegneten.

An die Revolution 1918/19 erinnerte uns Dr. Lydia Großpietsch im Rahmen einer Exkursion am 10. Februar zu den Plätzen in der Landeshauptstadt, die für den Übergang vom Königreich zur Republik Bedeutung hatten:
von der Theresienwiese, wo der spätere Ministerpräsident Kurt Eisner zum Marsch durch die Stadt aufrief, bis in die Kardinal-Faulhaber-Straße, wo Eisner am 21. Februar 1919 auf dem Weg zum Bayerischen Landtag, dem er seinen Rücktritt anbieten wollte, von dem Rechtsradikalen Graf Arco erschossen wurde. Die bescheidene Eisenplatte, die dort in den Boden eingelassen wurde, zeigt allerdings, dass dieser erste Bayerische Ministerpräsident heute noch nicht die Beachtung erfährt, die er verdient hätte. 

Unter Leitung der Historikerin Dr. Lydia Großpietsch ging es weiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Theresienwiese, anschließend folgen wir den Revolutionären auf ihrem Weg zum ehemaligen Bayerischen Landtag sowie zum Sitz des damaligen Ministerpräsidenten und erkundeten auch Orte der Gegner der Revolution.

Die Führung endete an der Stelle der Ermordung des ersten Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, wo eine Bodenplatte an ihn erinnert.

 


 

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Die Jahrbücher des Historischen Vereins
für den Chiemgau zu Traunstein e. V.
gegründet 1889


 

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