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Salz-Suchspiel anlässlich des Jubiläums „400 Jahre Salzstadt Traunstein“

Ferienkinder auf den Spuren des „weißen Goldes“

 

Die Festlichkeiten des Jubiläums „400 Jahre Salzstadt Traunstein“ waren längst abgeschlossen, als sich sieben interessierte Kinder im Ferienprogramm der Stadt Traunstein unter Führung von Silvia Fröhler vom historischen Verein im Chiemgau zu Traunstein e.V. am Freitag, den 23. August aufmachten, um auf den Spuren des „weißen Goldes“ die 7 Stationen aus der Salzgeschichte der Stadt abzuwandern und die vielen Fragen zur Saline, „der ersten Pipeline der Welt“ zu beantworten.

Vom Heimathaus ging es zum ehemaligen Salzmaieramt, dann zur alten Salzmaierstiege und hinunter in die Au über die „neue Finsterstiege“, weiter zur Salinenkapelle mit vielen Fragen und schließlich in den früheren Salinenbezirk mit Geschichten aus der damaligen Zeit der Salzherstellung.

Natürlich wurde auch der neue Salinenpark besucht. Unter der qualifizierten Führung von Otto Huber, dessen Großvater noch ein Brunnwart war, sahen sie auch die Salinen-Ausstellung mit ihren Filmen an, so dass die Fragen in der kleinen Broschüre besser beantwortet werden konnten. Otto Huber vom Förderverein Alt-Traunstein e. V. erklärte den Ferienkindern auch den Unterschied zwischen der Reiffenstuel- und der Reichenbach-Pumpe im neuen Salinenpark.

Den Abschluss bildete der Karl-Theodor-Parkplatz, auf dem früher die sog. „Fünferpfanne“ stand, das Karl-Theodor-Sudhaus, das 1785 die vier alten Sudhäuser ablöste. Zurück in die obere Stadt ging es mit Fragen über den Schrägaufzug der Rathausstiege, der derzeit leider defekt war. Deshalb wurde die Frage nach der Besonderheit des Aufzugs von der Führerin beantwortet. Auf dem Rathausplatz und der Beantwortung der 30. Frage konnte dann das Lösungswort ermittelt werden, was alle 7 Kinder selbstständig schafften. 

Dafür gab es nach der Rückkehr ins Heimathaus eine Urkunde und ein kleines Säckchen mit
Salz und anderen Kleinigkeiten. Die Kinder konnten sich dann im Heimathaus noch  genügend umsehen und auch das Spielzeugmuseum begutachten, bis jeder von den Eltern wieder abgeholt wurde.

Es hätte noch vieles zu Erzählen gegeben, aber die vorgesehene Zeit reichte dafür nicht aus. So können die Kinder nun in ihrem Fragenbüchlein zu Hause noch einiges aus der Salinenzeit nachlesen und über den QR-Code in der Geschichtswerkstatt Saline Traunstein schmökern.

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