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Pläne für Erweiterung von Heimatmuseum 

Kegel: „Wir brauchen Profis“ 
Stadt will heuer Machbarkeitsstudie erstellen lassen

In kleinen Schritten nähert sich die Stadt Traunstein einem großen Projekt: Erweitern will sie in den nächsten Jahren das Heimatmuseum am Stadtplatz. Miteinbinden möchte sie das angrenzende, von ihr gekaufte „Mayer-Haus“. Zu diesem Zweck plant sie, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. „Wir brauchen Profis“, sagte Oberbürgermeister Christian Kegel in der Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins für den Chiemgau zu Traunstein in der Zieglerwirtsstube des Heimathauses.

Eng miteinander vernetzt, ziehen die Stadt, die Stiftung Heimathaus und der Historische Verein an einem Strang. Ihre Vertreter sind zu der Überzeugung gekommen, im Rahmen der Planungen für die Erweiterung des Museums Fachleute von außen zu Rate zu ziehen. Jeder will den Beitrag leisten, den er zu geben imstande ist – was etwa für den Historischen Verein bedeutet, dass er das Projekt auch finanziell unterstützt. So sagte Vorsitzender Hans Helmberger in der Jahreshauptversammlung, dass der Verein 10 000 Euro zuschießen werde.

Vor über zwei Jahren hat die Stadt das sogenannte Mayer-Haus gekauft – und damit die Weichen für die Zukunft gestellt. 2017 wandten sich dann die Verantwortlichen an die Landesstelle für nichtstaatliche Museen. Um eine Grundlage für das Projekt zu bekommen, empfahlen die Fachleute, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben.

Der Stadtrat befürwortete diese Vorgehensweise – und Dr. Jürgen Eminger, der Leiter des Heimatmuseums, erhielt die Aufgabe, die Vergabe des Auftrages vorzubereiten. Und diese Arbeit ist nach seinem Bekunden mittlerweile fast abgeschlossen. „Ich mache gerade die Ausschreibung“, sagte Eminger in der Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins. Und er fügte hinzu: „Demnächst“ sei er fertig.

Dr. Eminger geht davon aus, dass die Ausschreibung Anfang März erfolgt. Sie gehe an drei Büros, die die Landesstelle für nichtstaatliche Museen empfohlen habe. Man werde sie jeweils auffordern, ein Angebot für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie abzugeben. Die Vergabe erfolge dann voraussichtlich Anfang Mai. Eminger rechnet weiter damit, dass das Büro, das den Auftrag erhält, dann etwa vier bis sechs Monate benötigt, um die Ergebnisse zu präsentieren. Alles in allem erwartet der Leiter des Heimathauses, dass die Machbarkeitsstudie dann im Herbst vorliegt – im September oder im Oktober.

Mit der Einbindung des Mayer-Hauses ergeben sich laut Eminger für das Museum „ungeahnte Zukunftsaussichten“ auf ein „stattliches Museum“. In dieser Perspektive stellen sich laut dem Leiter der Einrichtung jetzt viele Fragen: Was ist machbar? Was erwarten die Besucher? Antworten erwartet Eminger von der Machbarkeitsstudie, die eine „objektive, ausführliche Entscheidungsgrundlage“ für das weitere Vorgehen geben werde. Diese Arbeit müsse „von außen“ erledigt werden, denn als Leiter des Heimatmuseums sei er „zum Teil schon betriebsblind“.

Eine Zeitschiene für die Erweiterung des Museums will der Oberbürgermeister, wie er sagte, nicht ausgeben. Er betonte jedoch, dass die Stadt sich diese Maßnahme auf jeden Fall leisten will – egal, ob die Umsetzung der Pläne dann in drei oder erst in fünf Jahren erfolgt. Die Machbarkeitsstudie sei unumgänglich, schließlich baue man ja auch ein Haus nicht ohne Plan.

Gernot Pültz
Chiemgau Zeitung

Erweitern will die Stadt das Heimathaus (links im Bild). Miteinbeziehen möchte sie das sogenannte Mayer-Haus (grünes Haus in der Mitte). Um eine Grundlage für das weitere Vorgehen zu bekommen, plant sie, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Die Ausschreibung erfolgt Anfang März.  Foto  pü 

 

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